In der Übergangszeit, wenn die Temperaturen nur kurzfristig absinken, ist es meist nicht nötig, gleich die gesamte Heizanlage hochzufahren. Für diese Zeit macht sich ein Kachelofen oder Kaminofen bezahlt. Und abgesehen vom Energiespareffekt verbreitet er wohlige Wärme und Behaglichkeit.

(djd). Viel wurde in letzter Zeit über Klimaschutz geschrieben und geredet. Fakt ist allerdings auch: Die Menschen müssen nun selbst aktiv werden, um dem Klimawandel zu begegnen. Jeder kann dabei in seinem persönlichen Umfeld durch unspektakuläre, aber wirkungsvolle Maßnahmen zum Klimaschutz und zur CO2-Reduktion beitragen. Heizen mit Holz etwa erspart der Umwelt Emissionen aus fossilen Brennstoffen und minimiert den CO2-Ausstoß. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Bei seiner Verbrennung setzt er nur so viel CO2 frei, wie der Baum während des Wachstums aufgenommen hat. Und bei einer natürlichen Zersetzung im Wald würde er dieselbe Menge des Treibhausgases abgeben.

Holzheizungen tragen zur Vermeidung von Treibhausgasen bei

Als heimischer Brennstoff beansprucht Holz nur einen vergleichsweise geringen Herstellungs- und Verarbeitungsaufwand. Moderne Holzfeuerstätten wie Kachelöfen, Heizkamine, Kamine oder Kaminöfen erfüllen dank optimierter Technik alle aktuellen Emissions-
anforderungen. Sachgemäß betrieben mit hochwertiger Holz- beziehungsweise Pelletqualität, leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz. Holzenergie ist die tragende Säule der Energie- und Wärmewende mit wachsendem Zukunftspotenzial. Allein die Holzenergienutzung in Privathaushalten liefert mit etwa 40 Prozent den mit Abstand größten Beitrag zur Wärmebereitstellung aus
erneuerbaren Energien. Positiv für die Ökobilanz ist auch, dass Holz
aus heimischen Forsten keine langen Transportwege braucht. Darüber hinaus wächst durch nachhaltige Forstwirtschaft in österreichischen Wäldern mehr Holz nach als abgeholzt wird. Es wird also mehr CO2 gebunden, als durch die energetische Nutzung freigesetzt wird.

Zukunftssichere und nachhaltige Wärme

Der Fachmann stimmt moderne Holzfeuerstätten individuell auf den gewünschten Wärmekomfort ab. Eine Vernetzung mit anderen regenerativen Wärmeerzeugern oder herkömmlichen Heizsystemen ist möglich. Gerade für Niedrigenergie- oder Passivhäuser kann eine Holzfeuerung mit Wassertechnik in Kombination mit einer Solartherme besonders effizient sein. Ofen- und Luftheizungsbauer bringen Technik, Design, Umweltschutz und Wärmekomfort in Einklang.

Wussten Sie…?

Die Versorgung mit Holz ist in Österreich auf lange Zeit gesichert. Unsere Waldfläche beträgt 48 % der Staatsfläche und in unserem Wald wächst mehr Holz zu als genutzt wird – nur etwa 75 % des jährlichen Holzzuwachses wird genutzt.

Erschienen in “Leben im Salzkammergut”, Ausgabe November 08/2019

Text: Pressetreff (djd), Beitragsbild: Adobe Stock

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