Frau auf Gartenbank

Der Garten ist, so wie das eigene Heim, ein Rückzugsgebiet, in dem man sich mit Menschen umgibt, die man gerne hat, die “auserwählt” sind, hier sein zu dürfen. Niemand anderer hat das Recht, durch den Garten zu flanieren und es sich auf der Terrasse oder im Liegestuhl gemütlich zu machen. Heute sind es großzügige Loungemöbel, wuchtige Esstische und Sessel, die im Sommer das Wohnzimmer ersetzen und die Familie zum Essen ins Freie locken.

Am Anfang war die Gartenbank…

Erinnern Sie sich an die alten Häuser am Land? Ob stattliches Bauernhaus oder kleines Sacherl, neben der Haustür stand die Hausbank. Manche aus Holz, andere aus Eisen, mit oder ohne Lehne. Aber immer lud sie zum Niedersetzen ein. Und meist war sie auch besetzt – vom Hausherrn, von den Kindern oder Enkelkindern, von Nachbarn und Freunden, oder von Fremden, die nach dem Weg fragten und die man zum Essen einlud.

Ob man es nun glaubt oder nicht, die Gartenbank kann auf eine viele Tausende Jahre alte Geschichte verweisen. Schon in der Antike gab es Sitzgelegenheiten aus Stein oder Marmor neben den Häusern und in den Gärten.

In öffentlichen Bereichen ist die (Garten-)bank an den schönsten Plätzen zu finden, in Parks, an Seeufern, an Wanderwegen und Aussichtsplätzen. Und immer zum gleichen Zweck: um auszuruhen, innezuhalten, um in sich hineinzuhören oder anderen zuzuhören. Um allein zu sein, zu weit zu sein oder mit mehreren Menschen beisammen zu sein.

Oasen des Glücks

In Ihrem Garten gibt es sicherlich einigen Plätze, die prädestiniert sind für eine Gartenbank. Ob Ihr Lieblingsplatz so wie früher an der Hausmauer neben einer Kletterrose oder im Schatten eines Nussbaums, in einer Nische zwischen blühendem und duftendem Flieder und Jasmin liegt, ist reine Geschmacks- und Gefühlssache. Wenn man bewusst durch den Garten geht und sich dort in die Wiese setzt, wo man eine Bank aufstellen möchte, kann man leicht erkennen, ob es die richtige Stelle ist. Sind genügend schattenspendende und sichtschützende Sträucher vorhanden und ist es ruhig genug, um sich zu entspannen zu können? Das sind die ersten Fragen, die man sich stellen sollte und dann noch die nach der Art der Gartenbank.

Welche Bank passt zu mir?

Ob Holz oder Metall ist in erster Linie eine Frage des individuellen Geschmacks, dennoch sollten sich Form und Farbe gut ins Gesamtbild des Gartens einfügen. Erst das harmonische Zusammenspiel von Natur und Möbel schafft eine entspannende und gleichzeitig anregende Atmosphäre. Auch der Standort bestimmt auch das Material. Holzbänke gibt es in den unterschiedlichsten Formen und passen in jeden Garten. Wichtig ist hier die regelmäßige Pflege, damit man lange damit Freude hat. Metall und Kunststoff sind zwar sehr strapazfähig und pflegeleicht, werden aber bevorzugt für Terrasse und Balkon verwendet. Nicht zuletzt wegen der dazugehörigen Polsterauflagen, die über Nacht und an Regentagen weggeräumt werden.

Warum nicht die gute alte Hausbank?

Wie oft kommen Sie mit Ihren Nachbarn ins Gespräch? Sehen Sie die Kinder, die in Ihrer Straße leben, heranwachsen? Wissen Sie, was sich vor Ihrer Haustür tut? Nein? Dann wäre vielleicht eine Hausbank eine gute Idee, um sich ein bisschen nach außen zu öffnen!

Beitragsbild: Adobe Stock

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