Microgreens

Microgreens, Mikrogrün, Grünkraut oder Blattgrün – wie auch immer man sie nennen mag! Die jungen, essbaren Keimpflanzen sind nicht nur besonders vitamin- und nährstoffreich, sondern schmecken köstlich und sind schön anzusehen! Microgreens lassen sich hervorragend zum Garnieren von Salaten, Suppen, Sandwiches, Smoothies und anderen Gerichten verwenden.

Seht euch hier die Videoanleitung zum Anbau von Microgreens in einer Anzuchtschale an!

Für unsere Keimpflanzen-Anzucht verwenden wir eine Anzuchtschale mit Lochgitter und spezielles Microgreens-Saatgut in Bioqualität (Sorte Senf). Beides bekommt ihr in Gärtnereien und Baumärkten. Ihr könnt die Samen natürlich auch in Schalen mit Pflanzerde aussäen.

Die Schale vorsichtig durch die Öffnung mit Wasser auffüllen, bis es durch das Anzuchtgitter langsam durchdringt. Sobald die Pflänzchen Wurzeln bilden werden, werden sie diese durch die Öffnungen im Gitter strecken und sich von dem Wasser in der darunter befindlichen Schale ernähren.

Das Saatgut gleichmäßig auf das Anzuchtgitter streuen und wenn nötig mit dem Finger verteilen. Zum Keimen müssen die Samen immer feucht sein, deshalb musst du sie nun regelmäßig mit einem Wassersprüher besprühen.

Stelle die Schale auf ein sonniges Fensterbrett. Nun dauert es ca. 10 Tage, bis du die Keimlinge ernten kannst. Halte sie feucht und fülle die Schale täglich mit frischem Wasser.

Erntereif sind die Keimlinge, wenn sich neben den Keimblättern die ersten echten Blattpaare gebildet haben. Dann werden die Pflanzen etwa 2 cm über dem Samenkorn abgeschnitten.

Foto: Adobe Stock

Die kleinen Vitaminbomben werden am besten frisch und roh gegessen – zum Beispiel als besondere Würze im Salat oder als Garnitur auf belegten Broten. Ihr könnt sie im Joghurtdip ebenso verarbeiten wie im Frischkäse-Aufstrich, in Suppen oder im Smoothie. Allerdings solltet ihr bedenken, dass in den Keimlingen nicht nur eine geballte Ladung an Vitaminen und Nährstoffen steckt, sondern auch sehr viel Geschmack – und der kann dann bei bestimmten Sorten schon ziemlich würzig oder auch scharf sein (zum Beispiel beim Senf und Rettich). In Sternerestaurants werden Microgreens gerne verwendet, um damit die Speisen am Teller so richtig kunstvoll und spektakulär aussehen zu lassen. Aber auch daheim kann man mit den kleinen Pflänzchen Gerichte optisch aufpeppen und damit Freunde und Verwandte in Staunen versetzen. Probiert es einfach aus! Wir wünschen gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

Beitragsbild: Adobe Stock

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